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Radio Erzgebirge - Nachrichten

03.11.2017 07:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
» Arbeitslosigkeit sinkt weiter «
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Aufgrund des Feiertages zu Allerheiligen in einigen Bundesländern, hat die Arbeitsagentur ihre Oktober-Zahlen erst am zweiten Arbeitstag veröffentlicht. So auch im Erzgebirge.
Agenturchef Siegfried Bäumler (Bild): "Die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt ist weiterhin positiv. Der Trend der letzten Monate hat sich fortgesetzt. Mit 4,7 Prozent hat der Erzgebirgskreis auch Ende Oktober wieder die niedrigste Arbeitslosenquote in Sachsen. Zum Vergleich: Der Sachsenschnitt liegt bei 6,1 Prozent. Die positive Entwicklung ist so zu erwarten gewesen, weil im Oktober saisonüblich viele Einstellungen stattfinden. Im Erzgebirgskreis stehen die Wintersaison und das Weihnachtsgeschäft bevor. Das gibt einen Schub, der zu Einstellungen führt."
Anders ausgedrückt, die Zahl der Arbeitslosen ist in den letzten vier Wochen nochmals um 270 Personen oder 3,1 Prozent zurückgegangen. Auch zum Vorjahr sind rund 1.600 Menschen weniger arbeitslos.
Unverändert hoch zeigt sich der aktuelle Stellenbestand: 3.238 Arbeitsangebote stehen zur Besetzung bereit, nahezu ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Auftragsbücher der meisten Unternehmen sind noch reichlich gefüllt. Wohl auch die der Baubranche.
Siegfried Bäumler: "Für den Bau haben wir keine Anhaltspunkte, dass es Entlassungen in größerem Umfang gibt. Im Gegenteil! Wir haben Signale aus der Bauwirtschaft, dass die Außenarbeiten abgeschlossen werden. Da die Auftragsbücher voll sind, wird über die Wintersaison im Innenbereich gearbeitet. Wenn überhaupt, finden Entlassungen dann wahrscheinlich erst im neuen Jahr statt."
3.238 Arbeitsangebote stehen im Erzgebirgskreis zur Besetzung bereit, nahezu ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Kein Wunder, dass die Betriebe ihre Fachkräfte halten, Auch mit Blick in die Zukunft.
Siegfried Bäumler: "Die führenden Wirtschaftsinstitute sehen auch für 2018 und darüber hinaus derzeit keine Anhaltspunkte, dass es zu einer Eintrübung in der Konjunktur kommt. Deswegen sehen die Betriebe derzeit der Zukunft eher positiv entgegen, was sich positiv dahingehend niederschlägt, dass nach wie vor auch Aufwuchs bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung stattfindet."
Im Vergleich der einzelnen Geschäftsstellen stehen Zschopau und Stollberg mit einer Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent an der Spitze. 4,1 Prozent lautet das Ergebnis für Marienberg. Schwarzenberg folgt mit 4,8 und Annaberg-Buchholz mit 4,9 Prozent. Die Geschäftsstelle Aue bildet mit 6,0 Prozent – und damit noch unter dem Sachsenschnitt - das Schlusslicht. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)