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Radio Erzgebirge - Nachrichten

19.10.2017 09:00 (Sport)
» Veilchen-Spieler setzen auf den zwölften Mann «
(SvS) OELSNITZ/ERZGEB.: Erfolgreich hat die Mannschaft unter Domenico Tedesco in der letzten Saison gezeigt, was möglich ist. Jetzt weht wieder ein anderer Wind. Eine Niederlage gegen den Tabellenletzten, eine Schmach nach drei Auswärtssiegen in Folge. Die Fans haben Redebedarf, haben Fragen. Gestellt wurden sie am Dienstagabend im "Anker", dem Sitz des Erzgebirgischen Heimatvereins Oberoelsnitz e.V., bei einem Veilchen-Stammtisch. Die Fragen prasselten nur so über Spieler, Trainer und Co-Trainer herein.
"Sicherlich ist das vergangene Spiel in Fürth nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir konnten leistungsmäßig nicht an das anknüpfen, was wir in den letzten Wochen gezeigt haben. Es ist sicherlich eine kleine Delle in unserer Leistung, aber das haut uns jetzt nicht um. Es war ein Tritt vor´s Schienbein und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir am Sonntag gegen Regensburg wieder anders auftreten werden und freue mich über jeden Zuschauer, der uns lautstark unterstützt.", sagte Cheftrainer Hannes Drews zu Beginn.
Co-Trainer Robin Lenk ergänzte zur Personalsituation: "Zum einen zu Sören Betram. Es ist so, dass er sich die Nase gebrochen hat. Das ist natürlich sehr ärgerlich für uns. Ob das nun für´s Wochenende reicht, kann ich zum Stand jetzt noch nicht sagen. Es sieht so aus, dass die Nase gerichtet werden musste. Inwieweit er sich in der Maske wohlfühlt oder sie ihn in seinem Spiel nicht hindert, das wird sich zeigen. Er muss ja logischerweise auch schmerzfrei sein. Und zum anderen ist es so, dass sich Clemens Fandrich eine Schulterverletzung zugezogen hat, er wohl auch bis Ende der Woche ausfällt. Das heißt, das könnte bis zum Wochenende auch sehr sehr eng werden mit ihm."
Athletik-Trainer Werner Schoupa dagegen machte etwas mehr Hoffnung für´s Wochenende: "Wir werden natürlich alles versuchen, dass sie spielen können, weil es für uns doch zum Vorteil ist, wenn man mit einer relativ eingespielten Mannschaft spielen kann." Es sei eine große Stärke des FCE, dass Spieler leistungsmäßig so gut zusammengehalten werden, dass es auch einmal eine Vertretung geben kann. Nach dem Trainerwechsel gleich zu Saisonbeginn, so hieß es von den Spielern, habe man zu alter Form zurückgefunden und das Spielen mache auch wieder Spaß.
Auf die Frage, ob die englischen Wochen die Spieler zu stark beanspruchen oder sie eher froh sind, ein Punktspiel zu bestreiten, sagte Kapitän Martin Männel: "Ich bin in Cottbus zur Sportschule gegangen und habe dort spüren müssen, was es heißt, drei Mal am Tag zu trainieren. Das ist sicherlich kein Spaß. Dennoch glaube ich, sind englische Wochen was Schönes. Als Fußballer will man um Punkte spielen, im Wettbewerb. Training ist zwar schön und muss auch sein, gehört dazu, das ist klar. Es sind im Übrigen 6 bis 7 Trainingseinheiten pro Woche plus Spiel aber am Ende spielen wir am liebsten um Punkte." Und das eben gern und am liebsten erfolgreich. Und auch diese Frage eines Fans bewegte die Gemüter: "Inwieweit beeinflusst die Spieler, dass unsere Ultras im Prinzip zu jedem Heimspiel jetzt die Fresse halten und euch nicht mehr den Rücken stärken?"
Dazu sagte Männel, dass die Mannschaft durchaus an ihre Leistungsgrenzen geht und manchmal schon die Unterstützung von draußen braucht. Der Stimmungsboykott der Fanszene komme bei den Spielern an. Der Standpunkt sei klargemacht, man könne die Sache einfach mal ruhen lassen. Die ganzen Nebenkriegsschauplätze solle man doch endlich mal beiseitelassen. Dafür bekam Männel ordentlich Applaus. Applaus, der, so hoffen es die Mitglieder, auch in den kommenden Spielen fortgesetzt werden kann. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)